Im Namen Gottes des Barmherzigen und Gnädigen

Diese Dunkelheit mit der ich aufwuchs, wurde eines Tages, als der innerliche Druck kaum noch auszuhalten war durchbrochen. Um das in Worte zubringen, möchte ich mir aber noch etwas Zeit lassen.

Im Moment ärgert es mich immer wieder, wenn ich in Büchern, im Internet oder auch in den verschiedenen Medien etwas über Gott oder Religion sehe, wie damit umgegangen und wie es erklärt wird. Es wird dort etwas dargestellt oder erläutert, was an sich eine Wahrheit ist. Diese wird als solche nicht anerkannt oder besser gesagt überhaupt nicht erkannt vom Verstand, vor lauter Modernität und Technik. Es gibt eine Wahrheit, die diese Welt und alles was auf ihr ist, geschaffen hat  und sie versorgt. 

Um es in einfachen Worten auszudrücken, Gott ist die Wahrheit. Die Menschen in kapitalistischen Systemen tun sich aber mit dieser Wahrheit sehr schwer, weil sie vom Herzen und Verstand blind gehalten werden durch die materielle Welt mit ihrem Konsum. Der Mensch hat aber von Gott einen Verstand und ein Herz und die Sinne bekommen, die er benutzen kann in seinem Leben, um diese Wahrheit zu erkennen, d.h. um sich wieder an diese zu erinnern. Um es dem Menschen leicht zu machen, wurde bei seiner Erschaffung seine innere Natur oder mit anderen Worten innerer Kern oder inneres Wesen auf Gott ausgerichtet. Der Mensch ist also im tiefsten Inneren mit Gott vertraut und kann dadurch eigentlich Gott schnell als Wahrheit erkennen und sich Seinen Geboten und Verboten unterordnen. Nur während der Erziehung von allen Seiten vergisst er diese Wahrheit wieder.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die egoistische Seite im Menschen, die durch die Triebe unterstützt wird, sich gerne gegen diese Wahrheit wehrt, weil sie sich dann Geboten unterordnen muss, was ihr  schwer fällt. So kommt es, dass Gott von vielen Menschen verleugnet wird. Der Mensch bekam von Gott nun den freien Willen, also die Kraft sich zu entscheiden. Er kann sich entscheiden, sich den Geboten und Verboten unterzuordnen und somit Gottes Herrschaft anzuerkennen und damit seiner wahren inneren Natur Raum in sich geben. Somit siegt er über seine inneren Triebe oder er unterwirft sich seinen Trieben, die ihn dann in seinem Leben, seinem Handeln und Denken leiten und verleugnet somit nicht nur Gott, sondern auch seine wahre Natur.

Um mit diesen inneren Kämpfen erst einmal vertrauet zu sein, von ihnen zu wissen, um dann damit sich selbst verstehen zu können und kennenzulernen, brauchen wir Licht. Gott hat uns nach der Schöpfung nicht uns selbst überlassen, denn dann hätten wir uns nie mehr an diese Wahrheit erinnern können. Er hat uns über tausenden von Jahren Propheten gesendet, die immer mit der Zeit einhergehend entsprechende Wunder und Offenbarungen mitbrachten.

Mit diesen Wundern und ihren Wirken brachten sie einen Weg, der  den Menschen wieder mit seiner wahren Natur verbinden sollte.

Aberglaube und Götzenanbetung haben es den Propheten über viele Jahrhunderte schwergemacht die Menschen zu ihrer wahren Natur zu führen. Aber auch der Mensch in seiner Entwicklung war nicht soweit, um diesen inneren Weg beschreiten zu können, denn dieser Weg setzt ein intensives Denkvermögen, geistige Weitsicht und inneres Nachvollziehen durch ein „gesundes Herz“ sowie das Vermögen der völligen Hingabe, voraus. Heute ist es die materielle Welt mit ihren Daseinsformen, die den Menschen ablenkt von seiner wahren Natur. Er ist so versklavt durch die Materie, dass er zu seinem inneren Kern nicht vordringen kann, schlimmer noch – nicht mal eine Ahnung von seiner inneren Natur hat. Er denkt er ist nur das, was er im Spiegel sieht. Er kann das Licht, was auf dieser Erde und in der ganzen Schöpfung wirkt, nicht sehen oder fühlen und lebt nur, um seine Bedürfnisse zu erfüllen. Seine Wünsche und Ziele sind beschränkt auf Geldverdienen, Bequemlichkeit, etwas Neugier und Abendteuerlust. Der Mensch wurde aber mit Herz, Verstand und den Sinnen ausgestattet um mehr aus sich machen zu können, nicht um die Materie immer besser zu gestalten. Innere Ruhe, wahre Zufriedenheit, Nächstenliebe, Aufopferung aus Liebe und Hingabe- Liebe in der vollendeten Weise, dass sind Werte, die der Mensch lernen kann in sich zu entfalten, wenn er sein Herz öffnet. Sein Herz zu öffnen ist keine leichte und einfache Sache, zu oft ist man enttäuscht worden vom Partner, von Freunden, von den Kindern, von den Eltern und vielen anderen Personen. So lernte man sein Herz nach und nach zu verschließen, weil man verletzt wurde. Anstatt zu lernen sein Herz zu öffnen, zwang man sich es zu verschließen, weil der Schmerz der Verletzung kaum zu ertragen war. Man kann sich also nur jemanden öffnen, dem man vollständig vertrauen kann. Das hat Gott natürlich gewusst und Er wusste auch, dass die Menschen einander enttäuschen. Also hat Er dem Menschen Seine Religion vollständig gemacht, indem er ihnen einen Khalife gegeben hat. Er sandte einen reinen und fehlerlosen und vertrauenswürdigen Menschen, von Ihm erzogen und ausgestatten mit allen Tugenden, damit der Mensch jemanden lieben kann, damit er sein Herz jemanden öffnen kann. Vom letzten Propheten wurde dieser Khalif – Imam auf dem Rückweg von Mekka nach dem Vollzug der Pilgerfahrt den Menschen vorgestellt. Aber die Menschen erkannten nicht, wozu dieser reine Mensch von Gott gesandt war. Er und alle in der Nachfolge des Imams wurden getötet. Nur sehr wenige erkannten das wahre Innere des Imams und diese mussten meistens auch sterben. Damit die Menschen aber nicht auf dieser Erde leben müssen ohne zu ihrem von Gott gegebenen Recht zu kommen, hat Gott in Seiner Weisheit den letzten Imam, den Menschen entzogen, damit nicht auch dieser getötet wird. Es ist das Recht eines jeden Menschen sein Herz öffnen zu können, um die Wahrheit über sich und die Welt zu erkennen. Da ich dies in mir selber alles auf einem langen und schweren Weg erfahren habe, und denke, dass es ein Recht eines jeden ist von dieser Wahrheit zu wissen, fühle und sehe ich es als meine menschliche Pflicht meine Erkenntnis mit anderen zu teilen. Dieser Imam ist anwesend aber nicht zu sehen vom menschlichen Auge. Er ist da, wie die Sonne da ist, wenn es bewölkt ist und unserem Auge nicht mehr zugänglich. Er sieht uns und durch ihn werden die Befehle Gottes auf Erden durchgeführt. Er ist die Verbindung für uns zu Gott. Da wir durch ihn jemanden haben, den wir wahrhaft lieben können, sind wir in der Lage unser Herz zu öffnen. Mit einem offenen oder besser gesagt nur mit einem offenen Herzen sind wir in der Lage Zugang zu unserer inneren Natur zu finden, um dann anschließend Gott als die Wahrheit zu erkennen.

Der Imam ist wie die Sonne für die Natur, für den Menschen unentbehrlich. Die Pflanzen können ohne die Sonne nicht wachsen und gedeihen. So ist es mit dem Menschen auch, er kann sich nicht entwickeln und entfalten ohne den Imam. Er kann wie ein Tier dahin leben und auf seinen Tod warten, aber mit Hilfe des Imams kann er zu hohen menschlichen Werten und Tugenden finden und somit zu höheren Gipfeln aufsteigen, wozu seine wahre Natur in der Lage ist.

 

Ich wünsche allen Menschen, dass sie dieses Licht des Imams erkennen, um die wahre Natur des Menschen  in sich zu entfalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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